Mit­teilung der Gemeinde St. Leon-​Rot vom 15.05.2020

Not­be­treu­ung in Kindertage­sein­rich­tun­gen ab dem 18.5.2020

Kindertage­sein­rich­tun­gen kön­nen vom 18. Mai 2020 an die Betreu­ung schrit­tweise in Rich­tung eines eingeschränk­ten Regel­be­triebs ausweiten. Die Lenkungs­gruppe der Lan­desregierung hat einem entsprechen­den Vorschlag des Kul­tus­min­is­teri­ums zur Änderung der Corona-​Verordnung zuges­timmt. Damit set­zte das Land den rechtlichen Rah­men für die schrit­tweise Öff­nung – für die Umset­zung vor Ort und die Konzepte dafür sind die Kom­munen, Träger und Ein­rich­tun­gen in eigener Zuständigkeit verantwortlich.

Die Ausweitung in Rich­tung eines eingeschränk­ten Regel­be­triebs kann nur im Rah­men der indi­vidu­ellen räum­lichen und per­son­ellen Kapaz­itäten der jew­eili­gen Ein­rich­tun­gen erfol­gen und kann nicht von heute auf mor­gen umge­setzt wer­den. Die Träger der Ein­rich­tun­gen benöti­gen Vor­lauf für ihre Pla­nun­gen und die Organ­i­sa­tion. Der eingeschränkte Regel­be­trieb wird daher in St. Leon-​Rot ab dem 25. Mai umge­setzt. Den Betreu­ungs­be­darf kön­nen Eltern den Ein­rich­tun­gen ab dem 18. Mai mit­teilen, sodass die Pla­nung und die Organ­i­sa­tion durchge­führt wer­den kön­nen. Soll­ten beide Eltern/​der Allein­erziehende in der kri­tis­chen Infra­struk­tur oder beide Elternteile/​der Allein­erziehende präsen­zpflichtig und unabkömm­lich oder einer der bei­den Eltern­teile in der kri­tis­chen Infra­struk­tur tätig sein, wird gebeten dies den Trägern mitzuteilen und entsprechende Nach­weise weit­er­hin vorzulegen.

Allerd­ings wer­den auch bei der anste­hen­den Ausweitung durch die Begren­zung auf 50 Prozent der Kapaz­ität nicht alle Kinder einen Platz in der Not­be­treu­ung erhal­ten und auch weit­er­hin nicht alle Betreu­ungs­be­darfe und –wün­sche der Eltern erfüllt wer­den kön­nen. Es kann zu Ein­schränkun­gen der Betreu­ungszeiten kom­men. Gle­ichzeitig gel­ten nach wie vor strenge Hygiene– und Infek­tion­ss­chutz­maß­nah­men. Ein Regel­be­trieb unter Bedin­gun­gen wie vor der Corona-​Krise kann nicht umge­setzt wer­den.

Wir bit­ten Sie als Eltern auch weit­er­hin für diese Aus­nahme­si­t­u­a­tion Ver­ständ­nis zu haben. Nur gemein­sam kön­nen wir diese Sit­u­a­tion meistern.

Ihre Gemein­de­v­er­wal­tung

Willkom­men im Oswald Nuss­baum Kinderhaus

Das Oswald Nuss­baum Kinder­haus ist eine inte­gra­tive Betrieb­skindertagesstätte mit zwei Grup­pen. Sie wurde 2007 als Betrieb­skinder­garten der Firma Nuss­baum Medien in Koop­er­a­tion mit der Leben­shilfe Wies­loch gegrün­det und 2016 um eine inklu­sive Krippe erweitert.

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Auf­gaben und Ziele

Der geset­zliche Auf­trag als Kindertagesstätte umfasst fol­gende Ziele und Aufgaben

  • Die gemein­same Förderung, Erziehung und Bil­dung von Kindern mit und ohne Behin­derung in einer per­sön­lich gestal­teten kleinen Ein­rich­tung zu ermöglichen
  • Kinder im Alter von 1 Jahr bis Schulein­tritt in ihrer Entwick­lung zu unter­stützen und zu begleiten
  • Den Fam­i­lien die Vere­in­barkeit von Fam­i­lie und Beruf zu erleichtern

Zum geset­zlichen Förder­auf­trag gehören Bil­dung, Erziehung und Betreu­ung im Hin­blick auf die soziale, emo­tionale, kör­per­liche sowie geistige Entwick­lung des Kindes.

Die indi­vidu­elle Lebenssi­t­u­a­tion des Kindes ist bedeut­sam für seine Entwick­lung. Jedes Kind möchte ler­nen. Wir set­zten an den Stärken und der per­sön­lichen Entwick­lung an und unter­stützen diese.

Jeder Men­sch ist einzi­gar­tig. Wir nehmen Vielfalt als Bere­icherung wahr und erleben uns im alltäglichen, respek­tvollen Umgang. In unserem Inte­gra­tionskonzept verbinden wir die Arbeitsweisen von Ele­men­tarpäd­a­gogik, Son­der­päd­a­gogik und Ther­a­pie miteinander.

Als inter­diszi­plinäres Team, arbeiten wir eng und part­ner­schaftlich mit den Fam­i­lien, dem Träger und Koop­er­a­tionspart­nern zusammen.